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Mit OKR agil und flexibel Krisen managen

Die agile Strategieentwicklungsmethode OKR (Objectives and Key Results) setzt einen kontinuierlichen Prozess in Gang, der es Unternehmen ermöglicht, erfolgreich Innovationen zu entwickeln und diese fokussiert umzusetzen.

OKRs wirken am besten in Unternehmen mit Wachstumsstrategie und einer partizipativen und fehlertoleranten Kultur. Im Gegensatz zu klassischen Methoden wird die Strategie nicht ausschließlich von der Geschäftsführung entwickelt und der Organisation kommuniziert, sondern die Mitarbeitenden werden auf allen Ebenen in die Strategieentwicklung einbezogen.

Doch OKRs lohnen sich nicht nur auf Organisationsebene, auch im Geschäftsbereich, Team oder Projekt kann die Methode Erfolge erzielen.


Folgende Fragen gilt es zu Beginn zu klären:

  • WAS: Welche Ziele wollen wir erreichen?
  • WIE: Mit welchen Schritten sind wir dabei erfolgreich?
  • WARUM: Weshalb ist es überhaupt sinnvoll, sich ein bestimmtes Ziel zu setzen?


Somit ist das Arbeiten nach OKR-Methode ein wichtiger Baustein für die Selbstorganisation und Eigenverantwortung, da Prioritäten verdeutlicht und gemeinsame Ziele erarbeitet werden.  

Um mit OKR zu beginnen, muss nicht die gesamte methodische Palette verwendet werden. Auch das Tool ist nicht entscheidend, wichtig ist nur, dass die OKR transparent kommuniziert wurden und frei zugänglich sind. Wesentlich bei der Definition der OKR ist es, in Outcomes statt in Aktivitäten zu denken. Zunächst sollte eine gute Antwort auf die Frage gefunden werden, wofür OKR eingeführt soll. Es ist völlig legitim klein anzufangen z. B. in einzelnen Projekten oder Themen. Wie werden diese nun konkret definiert?

Zielsetzungen festlegen

Wie wir bereits wissen, repräsentieren Ziele das, was das Team erreichen möchte. In gewisser Weise geben sie die Richtung vor, in die das Unternehmen gehen soll. Gute Ziele sind ehrgeizig und anspruchsvoll.

"Ziele sind bedeutsam, sie sind handlungsorientiert, sie sind inspirierend, und sie sind eine Art Impfstoff gegen unscharfes Denken." (John Doerr)

Die Herausforderung bei der Festlegung der richtigen Ziele besteht darin, sorgfältig zu priorisieren, was wichtiger ist und warum man sich darauf konzentrieren sollte. Bitten Sie etwa direkten Teamkollegen, sich vor einer gemeinsamen Definition eigene Gedanken zu machen. Daraufhin können in Workshops oder Einzelgesprächen die entsprechenden Ziele sorgfältig ausgearbeitet werden.


Praktische Tipps, um klare Ziele zu setzen:

  • Beschränkung auf drei bis fünf Ziele: Wenn man Ziele einschränkt, könnt man sich auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist.
  • Konkrete und unmissverständliche Begriffe: Am Ende sollte klar sein, ob das Ziel erreicht wurde oder nicht.
  • Ziele sind "strechy": Setzen Sie sie hoch, aber machen Sie sie nicht unerreichbar, da es sonst demotivierend wirkt.
  • Nur Ziele mit Mehrwert setzen: Sie sollen einen bemerkenswerten Unterschied machen.
  • Vermeiden Sie Ausdrücke wie "weitermachen", "weiter hinzufügen", "Verkäufe aufrechterhalten" – Fokus stattdessen auf neue Errungenschaften.


Key Results entwickeln

Auch hier geht es bei den Key Results (Schlüsselergebnisse) darum, wie die gerade gesetzten Ziele erreicht werden können. Sie helfen dabei, Fortschritt und Erfolg bei der Erreichung dieses Ziels zu messen. Aus diesem Grund sollten Key Results aggressiv quantitativ messbar sein.

Diese Dinge sollten Sie im Auge behalten:

  • Entwickeln Sie für jedes Ziel drei Key Results
  • Diese sind messbar, spezifisch und zeitgebunden – man sollte eine Skala ansetzen können.
  • Key Results repräsentieren alles, was getan werden muss, um das Ziel zu erreichen
  • Key Results sind Ergebnisse von Aktivitäten – keine To-do-Liste
  • Wenn ein Key Result messbar erreicht wurde, ist Fortschritt gegenüber dem Ziel sichtbar.  


Transparenz – Nutzen und Vorgehensweise kennen und verstehen

Die Implementierung von OKRs ist ein herausfordernder und bereichernder Prozess zugleich. Eines der Schlüsselelemente von OKR ist Transparenz, das gesamte Team sollte den Nutzen und die Vorgehensweise kennen und verstehen. Das erhöht später das Commitment gegenüber den Zielen und die Chance, diese erfolgreich umzusetzen.

Auch kann man den Einsatz von individuellen OKRs fördern, um die persönliche Entwicklung zu unterstützen. Jeder kann sich gegenseitig Rückmeldungen geben und sich somit helfen, Bereiche zu identifizieren, in denen sich jeder individuell entwickeln kann. Diese Art von Feedback ist viel intensiver als ein Face-to-Face-Gespräch mit dem/der Vorgesetzten.

Kurz gesagt: Es lohnt sich, sich mit der OKR-Methode auseinander zu setzen.

Erfahren Sie mehr über die Management-Methode OKR und deren Nutzen für Ihr Unternehmen – unsere Agile-Experten informieren und unterstützen Sie gerne.

Kontakt
Michael Henninger
Leitung Kompetenzfeld Agil
Tel.: 089 31858 2315
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