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Datenbanken

Herzstück moderner Informationssysteme

Datenbanksysteme sind der Dreh- und Angelpunkt moderner Informationssysteme. Ob SAP-, Mainframe- oder Web-Systeme - hinter allen steht eine Datenbank. Den größten Anteil in modernen Informationssystemen haben relationale Datenbanken. In Host-Umgebungen sind immer noch hierarchische Datenbanksysteme zu finden. In den letzten Jahren haben darüber hinaus NoSQL(Not Only SQL)-Datenbanken, die auf Store/Load bzw. Search-Optimierung ausgelegt sind, an Bedeutung gewonnen. Die vielversprechendste Weiterentwicklung stellt gegenwärtig die In-Memory-Technologie dar, welche mittlerweile in den Produkten namhafter Hersteller integriert ist und mit der sich bislang unerreichbare Auswertegeschwindigkeiten realisieren lassen.

Eine adäquate Modellierung einer Datenbank zählt zu den zentralen Erfolgsfaktoren eines Informationssystems. Die Modellierung einer relationalen Datenbank erfordert sehr viel Erfahrung. Hierbei gilt es die Einhaltung der Normalisierung gegenüber gezielter Denormalisierung aus Performance-Gründen abzuwägen. Eine saubere Index-Struktur und eine profunde Kenntnis des Optimierers sind Grundvoraussetzung für ein performantes aber auch sicheres Query Design.

Die Performancemaximierung war auch die Triebfeder für den aktuellen Trend, In-Memory-Konzepte in klassische Datenbanksysteme zu integrieren. So lassen sich z. B. seit Oracle 12c Tabellen in den Hauptspeicher laden, wodurch beim späteren Zugriff kein zeitraubendes Lesen von der Festplatte erforderlich ist. Durch das gleichzeitige Überführen in eine spaltenbasierte Speicherstruktur lassen sich insbesondere bei OLAP-Anwendungen enorme Performancesteigerungen erzielen – und das ohne die Applikation anpassen zu müssen.

Möglichst kurze Antwortzeiten bei Tausenden von Useranfragen ist auch eines der Hauptziele von NoSQL-Datenbanken. Allerdings versucht man es hier mittels horizontaler Skalierung. NoSQL-Datenbanken spielen ihre Stärke aus, wenn eine hochverfügbare, performante Verarbeitung von eher unstrukturierten Inhalten benötigt wird und zugleich die Anforderungen an die Transaktionssicherheit von untergeordneter Bedeutung sind. Zusammen mit ihrer Flexibilität bei der Datenmodellierung sind NoSQL-Datenbanken bei Web 2.0 Anwendungen oftmals die erste Wahl.

Unser Leistungsangebot im Überblick
  • Datenbankdesign
    - Relationale Modellierung
    - Gezielte Normalisierung/Denormalisierung
  • Optimierung auf Performance und/oder Größe, inkl. Einsatz der In-Memory-Option
  • Host-Server Kopplung über Gateway-Technologien (z. B. DB2-Oracle)
  • Datenbankmigrationen
    - Upscaling von MySQL zu PostgreSQL oder Oracle
    - Lizenzeinsparungen durch Einsatz von PostgreSQL, MySQL oder Firebird
  • Design und Entwicklung von verteilten, replizierten Datenbanksysteme
  • Datenbankprogrammierung
  • Datenbanksecurity
    - Rollen- und Rechtekonzept
    - Datenverschlüsselung

Wir kennen Datenbanksysteme in allen Größen und Einsatzszenarien. Unsere Erfahrungen reichen von unternehmensweiten DB2-Großrechnerdatenbanken und deren Nutzung über verteilte, heterogene synchronisierte Oracle-Strukturen auf Unix-Systemen bis hin zu großen, unternehmenskritischen Datenbanken basierend auf Linux und PostgreSQL.

Unsere Erfahrung beruht auf langjähriger Arbeit für Großkonzerne wie BMW und Audi sowie auf dem alltäglichen Einsatz großer Datenbanken in unseren In-House-Systemen.

Unsere Produktkompetenz im Detail
  • Relationale Datenbanksysteme
    - Oracle
    - DB2
    - MS SQL-Server
    - MySQL
    - PostgreSQL
    - Firebird
  • In-Memory-Datenbanken
    - Oracle 12c (In-Memory-Option)
    - MS SQL-Server 2014 (Hekaton)
  • NoSQL Datenbanksysteme
    - MongoDB
    - Riak
  • Hierarchische Datenbanksysteme
    - IMS
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