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Mit OKR agil und flexibel Krisen managen?

OKR ("Objectives and Key Results") ist derzeit in aller Munde: Die Management-Methode zur Ziel- und Erfolgsplanung erlebt angesichts der aktuellen Situation einen neuen Höhenflug. Sie gilt als Mittel der Wahl, um sich als Unternehmen flexibel aus drohenden Krisen zu manövrieren.

Was sind OKR?

OKR dient als flexibles Rahmenwerk für Teams und Organisationen, um gemeinsam an der Umsetzung von Zielen zu arbeiten.

Auf Basis einer übergeordneten Vision und Mission werden Ziele (Objectives) quartalsweise formuliert und ihr Fortschritt anhand von Key Results (Messkriterien) wöchentlich gemessen. OKR hilft Unternehmen somit, sich auf genau die Dinge zu fokussieren, die jetzt richtig und wichtig sind und machen diese allen Mitarbeitern transparent [1].

Dabei beschreiben die Objectives den Zielzustand, also das "Was". Sie sollten als ein erstrebenswertes, ehrgeiziges Ergebnis formuliert sein und geben Mitarbeitern damit eine klare Richtung vor und motivieren sie zur Erreichung dieses Ziels. Die dazugehörigen Key Results dienen als notwendige Schritte zur Erreichung des Objectives und als konkrete Messkriterien (das "Wie"). Sie beschreiben den Zielzustand aus unterschiedlichen Perspektiven. Neben klassischen Messkriterien wie bspw. dem Umsatz können auch Nutzerzufriedenheit oder Performanceaspekte beschrieben sein. Sie können außerdem entweder wertbasiert oder Milestone-basiert formuliert werden [2].

Damit die Methode funktioniert, setzt man bei der Anwendung allerdings weniger auf detaillierte Regeln und Vorgaben, sondern setzt OKR-Werte als zentralen Bestandteil voraus. Die Werte, auf denen OKR basiert sind Alignment, Transparenz, Commitment und (intrinsische) Motivation [3].

Warum OKR?

Eines vorab: Die Management-Methode wurde schon in den 1980er Jahren bei Intel angewendet und durch Google weltweit bekannt [4]. Die Methode ist also nicht neu. In turbulenten Zeiten wie diesen gewinnt sie erneut an Bedeutung – weil sie kurzfristiges, regelmäßiges Planen erlaubt, ohne dabei die langfristige Vision und Strategie aus den Augen zu verlieren.

Mit dem OKR-Modell soll es gelingen, ein Unternehmen strategisch zu entwickeln, die Brücke zwischen langfristigen Zielen und dem operativen Doing zu schlagen und beteiligte Mitarbeiter selbstverpflichtend einzubinden. Strategische Planung wird auf alle Unternehmensbereiche und -ebenen heruntergebrochen, so dass alle Tätigkeiten sämtlicher Mitarbeiter transparent auf die übergeordneten Ziele einzahlen. Das schafft Transparenz und Messbarkeit des Erfolgs einerseits und eine erhöhte Motivation und Teilhabe der Mitarbeiter andererseits.

Außerdem wird im OKR Zyklus kurzfristiger geplant als bei klassischen 5-Jahres-Plänen und die Maßnahmen werden regelmäßiger angepasst. Die Objectives werden für 3 Monate gesetzt – danach wird gemessen, reflektiert und neu geplant.

Die Vorteile auf einen Blick: Fokus auf das Wesentliche und Notwendige, Transparenz über alle Maßnahmen und Tätigkeiten, Motivation, Teilhabe und Eigenverantwortung der Mitarbeiter, Flexibilität für Veränderung [5] .

Erfahren Sie mehr über die Management-Methode OKR und deren Nutzen für Ihr Unternehmen – unsere Agile-Experten informieren und unterstützen Sie gerne.


Kontakt
Michael Henninger
Leitung Kompetenzfeld Agil
Tel.: 089 31858 2315
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[1]: Vgl. Workpath GmbH, March 2020, Complete Guide to OKRs, S. 3
[2]: Vgl. okr.beautifulfuture.de/objectives-and-key-results/
[3]: Vgl. www.die-agilen.de/fileadmin/downloads/okr-guide-free.pdf Der offizielle OKR-Guide S. 5f
[4]: Vgl. Workpath GmbH, March 2020, Complete Guide to OKRs, S. 5
[5]: Vgl. Workpath GmbH, March 2020, Complete Guide to OKRs, S. 7

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